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Welches Tablet eignet sich am besten zum Zeichnen

Pen TabletsDas Tablet bietet als mobiles Eingabegerät deutlich mehr Komfort als beispielsweise Smartphone und Notebook. Gegenüber dem Notebook ist es schlichtweg handlicher, beim Smartphone kann es sich aufgrund der komfortablen Bedienung klar absetzen. Tablets gibt es im Handel viele und alle in den unterschiedlichsten Varianten. Doch wer ein Grafiktablett sucht, mit dem er Zeichnen und beispielsweise Bilder bearbeiten kann, muss sich auf wenige Modelle, die der Handel zu bieten hat, beschränken. Dabei gibt es tatsächlich gute Tablets, mit denen Sie kinderleicht zeichnen können. Sie sind mit einer besonders sensiblen Sensortechnik versehen. Dadurch reagieren sie noch schneller auf Berührungen und können diese besser umsetzen. Wir möchten Ihnen einige Tablets vorstellen, die sich zum Zeichnen eignen und in der Anwendung hierfür viele Vorteile bieten.

Wie können Sie mit einem Tablet zeichnen?

Welches Tablet eignet sich am besten zum ZeichnenEchte Profis haben die Tablets mit Stylus längst für sich entdeckt und nutzen die Funktionen gern. Doch wer sich zum ersten Mal mit der Thematik auseinandersetzt, wird sich sicherlich fragen, wie das Zeichnen auf dem Tablet funktioniert. Die Anwendung ist relativ einfach. Grafiktabletts sind mit Stylus versehen. Durch den Eingabestift können Sie verschiedenste Aufzeichnungen besonders präzise vornehmen. Sie können damit auf dem Tablet quasi nicht nur handschriftliche Notizen vermerken, sondern können beispielsweise auch Skizzen und Zeichnungen anlegen.

Je nach Modell arbeiten die Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Es gibt Tablets mit Stylus, die auf dem Einsatz von Android basieren, andere wurden für iOS und Windows entwickelt. Die Programme, die für die Zeichnungen zur Verfügung stehen, weichen aufgrund der Betriebssysteme ein wenig voneinander ab. Hier gibt es in den verfügbaren Funktionen kleinere Unterschiede, die letzten Endes aber nur die Profis interessieren sollten.

Hinweis: Zum Zeichnen verwenden Sie auf dem Display einen Digitizer Stift. Dieser Stift arbeitet nach dem Prinzip der Induktion und erzeugt auf dem Display eine elektrische Spannung.

Gute Tablets zum Zeichnen arbeiten immer mit einem Digitizer-Stift, da dieser in der Anwendung einfach deutlich komfortabler und genauer ist. Es gibt auch relativ einfache Eingabegeräte, die eine Gummispitze haben. Diese sind günstiger, haben aber enorme Schwachstellen, denn beim Zeichnen gehen hier erhoffte Details schnell verloren. Funktionieren können die Digitizer Stifte aber nur, wenn die Tablets mit einer speziellen Oberfläche versehen sind, sodass sie auf die Stifte überhaupt reagieren können.

Grafiktabletts sind ideale Begleiter für kreative Menschen

Als Vorreiter für die Grafiktabletts gelten heute die Modelle von Microsoft. Als Microsoft sein erstes Surface vorstellte, ging ein Raunen durch die Reihen, denn zum ersten Mal war es überhaupt möglich, Skizzen und ähnliches auf einem Tablet anzulegen. Doch damit auf einem Tabletdisplay gezeichnet werden konnte, brauchte es vor allem den richtigen Eingabestift. Der Stylus hat dazu beigetragen, dass das Tablet zur ersten Wahl für Kreative wurde. Künstler, Grafiker, aber auch Hobbymaler greifen heute gern auf die Surface-Reihe von Microsoft zurück und nutzen die damit verbundenen Möglichkeiten. Die Stylus-Stifte sind so genau, dass sie die Zeichnungen wie auf einem Papier auf das Tablet übertragen. Auf dem Tablet können sie dann nach Belieben weiterverarbeitet werden. Hier bieten Grafikapps treue und hilfreiche Dienste.

TIPP: Entscheiden Sie sich bevorzugt für Tablets mit einem Betriebssystem, das Sie kennen. Das erleichtert Ihnen den Einstieg und Sie können die Funktionen schneller in Anspruch nehmen.

Ob Sie nun ein Tablet mit Android oder iOS wählen, ist sicherlich Ihrem Geschmack überlassen. Bei den Tablets zum Zeichnen stehen sich die Geräte kaum mehr in etwas nach. Wir möchten Ihnen im Folgenden noch einmal die Vor- und Nachteile der Tablets mit dem Stift aufzeigen.

Vor- und Nachteile eines Tablets mit Stift

  • ideal für kreative Menschen
  • vielseitige Nutzung möglich
  • komfortabler Einsatz in vielen Bereichen
  • Zeichnungen und Skizzen werden wie auf dem Papier übertragen
  • Genauigkeit hängt erheblich von den Eingabegeräten ab
  • Digitizer Modelle sind teuer

Samsung bietet mehrere Tablets zum Zeichnen

Wenn Sie ein gutes Tablet zum Zeichnen suchen, sollten Sie sich in erster Linie an Geräten von bekannten Herstellern orientieren. Oft haben sie hier eine Technik, die ausgereifter ist. Samsung ist dabei für Kreative eine recht sichere Adresse. Das Unternehmen aus Südkorea bietet gleich mehrere Tablets, die wirklich hervorragend zum Zeichnen geeignet sind und hier das eine oder andere Extra bereithalten. Die Tablets von Samsung gibt es als praktisches Komplettangebot. Sie bekommen hier also den Eingabestift direkt beim Kauf des Tablets. Die Preisklassen, in denen sich die Samsung Geräte bewegen sind unterschiedlich. In der folgenden Tabelle können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Modell Preisklasse
Samsung Galaxy Tab S3 mit S-Pen Rund 500 Euro
Samsung Galaxy Tab A 10.1 mit S-Pen Rund 290 Euro
Samsung Galaxy Book 10 mit S-Pen Rund 800 Euro

Angesichts der breiten Preisspanne sollte hier für jeden ein solides Tablet mit von der Partie sein. Wir möchten Ihnen mit dem Samsung Galaxy Tab S3 mit S-Pen die Mittelklasse ein wenig genauer vorstellen. Sie ist kompakter als die Galaxy Book-Serie, die noch mit einer zusätzlichen Tastatur daherkommt. Lobenswert ist bei dem Modell vor allem der Stylus, der extrem sensibel und präzise ist. Bei diesem Eingabestift sind 4096 Druckstufen vorhanden. Um sich von der Konkurrenz abzuheben und das eine oder andere Extra zu bieten, hat Samsung seinen Stift mit allerhand Features versehen, die sich in der Anwendung positiv bemerkbar machen. So schlummert hier beispielsweise die Notes App. Mit 9,68 Zoll ist das Tablet nicht besonders groß, bietet aber dadurch auch den Vorteil, dass es einfach überall hin mitgenommen werden kann. Das Design ist hier bewusst schlank, wobei Samsung Glas und Metall miteinander kombiniert. Auffallend ist bei dem Tablet außerdem die gute Displayqualität. Hier geizen die Südkoreaner nicht mit technischen Raffinessen, wodurch brillante Farben garantiert sind.

Asus macht Samsungs Vielfalt Konkurrenz

Wenn Sie ein gutes Tablet zum Zeichnen suchen und sich dabei nicht unbedingt für Samsung entscheiden möchten, weil es beispielsweise zu teuer ist, treffen Sie mit Asus eine gute Wahl. Auch Asus bedient mit seinen Modellen unterschiedliche Preisklassen und orientiert sich beispielsweise an den Modellen von Samsung, schafft es aber nicht ganz an die Südkoreaner heranzukommen. Es gibt mehrere Grafiktabletts von Asus, die sich zum Zeichnen eignen:

  • ZenPad 3S 10: Wie das Mittelklasse-Modell von Samsung ist auch das ZenPad 3S 10 relativ klein und hat nur ein 9,7 Zoll Display. Das macht es an sich zur guten Wahl für unterwegs. Die Leistung rangiert hier im Mittelfeld. Asus kann nicht mit Samsung mithalten. Der Eingabestift besitzt eine Druckpunktunterstützung für 1024 Punkte.
  • Transformer Pro T304: Angeboten wird dieses Modell direkt mit dem passenden Asus Pen. Er ist hinsichtlich seiner Sensibilität mit dem ersten Modell vergleichbar. Leistung und Ausstattung hier sind durchaus solide. Es kommt sehr viel Aluminium zum Einsatz. Nach- und Vorteil zugleich ist die Größe. Es ist deutlich opulenter gebaut als andere Modelle und hat ein Display mit 12 Zoll.
  • Transformer Mini T103 mit Asus Pen: Wenn Sie die Vorteile des Transformer Modells von Asus erkannt haben und darauf nicht mehr verzichten wollen, ist vielleicht auch die Mini-Variante etwas für Sie. Angeboten wird sie mit Asus Pen. Das Tablet hat zur Eingabe auch eine Tastatur, die das Handling komfortabler machen soll.

Grafiktabletts von Apple: Auch das iPad gibt es mit Stylus

Sind Sie ein begnadeter Apple-Fan können Sie für Ihr Grafiktablett auch auf das iPad ausweichen. Es gibt mehrere iPad-Varianten, die flexibel zum Zeichnen nutzbar sind. Sie werden mit dem passenden Stylus angeboten. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis sich Apple zu dem Stylus durchgerungen hat. So richtig wollte der US-Konzern dem Trend zu Beginn nicht folgen. Irgendwann kam dann der sogenannte Apple Pencil auf den Markt. Mit dem Pencil lassen sich sehr leicht handschriftliche Zeichnungen sowie Notizen anlegen.

Angeführt wird das Angebot der Grafiktabletts von Apple durch das iPad Pro 10.5. Das Tablet kann sich technisch, aber auch aufgrund des Bedienkomforts sehen lassen. Es ist mit dem legendären Retina-Display des US-Giganten versehen und bietet damit hervorragende Bildeigenschaften. Apple hat mit dem iPad Pro 10.5 durchaus eine erfolgreiche Alternative zu den Microsoft Geräten auf den Markt bringen können, was bereits anhand des Betriebssystems zu erkennen ist. So arbeitet das iPad hier bereits mit iOS 11. Es gibt sogar eine kleine Tastatur, um die Eingabe von Daten zu erleichtern. Einzig das Display ist hier natürlich sehr kompakt.

Tipp: Reicht Ihnen das Display von 10,5 Zoll nicht aus, können Sie sich auch für eine Variante mit 12,9 Zoll entscheiden. Auch hier gibt es das iPad mit Apple Pencil. Doch einen kleinen Wehrmutstropfen müssen Sie hier hinnehmen. Möchten Sie den Apple Pencil nutzen, müssen Sie diesen separat kaufen und das ist alles andere als günstig. Noch einmal rund 100 Euro müssen Sie für das Eingabegerät einplanen. Die technischen Daten des Tablets an sich können aber durchaus begeistern. Die Retina-Auflösung spricht hier mal wieder für sich und macht Lust auf mehr.

Fazit: Eine Frage des Preises und der individuellen Wünsche

Wie Sie sehen, mangelt es auch dem Elektronikmarkt bei den Tablets zum Zeichnen keineswegs an Vielfalt. Es gibt viele Modelle, die für kreative Menschen infrage kommen. Oft unterscheiden sich die Tablets im Wesentlichen in Details voneinander. Die Leistungen und die Displayqualität sind teilweise verschieden. Größere Unterschiede gibt es insbesondere beim Preis. Hier sind Unterschiede von mehreren 100 Euro mehr die Ausnahme als die Regel. Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Grafiktablett sind, sollten Sie vor allem den Lieferumfang genau ansehen. Nicht bei jedem Hersteller erhalten Sie den Stift direkt mit. Bei Apple müssen Sie diesen beispielsweise dazu kaufen, wodurch hohe Kosten auf Sie zukommen.

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