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Grafiktablett wird nicht (mehr) erkannt – was hilft?

Odys GrafiktablettsBesonders bei Künstlern erfreut sich das Grafiktablett großer Beliebtheit. Im Grunde genommen handelt es sich bei einem Grafiktablett um ein Zeigegerät, das ähnlich wie eine Computer-Maus funktioniert, jedoch Signale präziser an den Computer überträgt – vorausgesetzt, das Grafiktablett funktioniert einwandfrei. Hin und wieder beklagen sich Nutzer darüber, dass der PC das Zeigegerät nicht mehr erkennt. Entweder erscheint eine Meldung, dass das angeschlossene Grafiktablett vom System nicht erkannt werden konnte oder der Benutzer erhält gar keinen Hinweis. Die Ursachen für einen Verbindungsfehler können vielfältig sein. Oft sind defekte Kabel für das Problem verantwortlich oder die Treiber müssen aktualisiert werden. Nachfolgender Ratgeber geht auf die möglichen Fehlerquellen ein und hilft dabei, die Funktion des Grafiktabletts wiederherzustellen.

Grafiktablett wird nicht erkannt – was tun?

Grafiktablett wird nicht (mehr) erkannt – was hilft?Wird ein externes Gerät, wie beispielsweise eine Maus, eine Tastatur oder eben ein Grafiktablett mit einem Computer verbunden, greift man entweder auf eine kabellose Bluetooth-Verbindung zurück oder man verwendet USB-Kabel. Bleibt eine Übertragung der Signale trotz korrektem Anschluss aus, muss unterschieden werden, ob das Grafiktablett nicht mehr erkannt wird oder vielleicht niemals zuvor erfolgreich verwendet worden ist:

  • Grafiktablett wird nicht erkannt: Das Gerät wird das erste Mal mit dem Computer verbunden, jedoch kann dieser das Grafiktablett nicht als Zeigegerät identifizieren. Unter Umständen erscheint die Meldung „USB-Gerät wurde nicht richtig erkannt“.
  • Grafiktablett wird nicht mehr erkannt: In diesem Fall konnte man das Zeigegerät bereits mehrmals erfolgreich verwenden und das Problem ist und ersichtlichen Grund plötzlich aufgetreten.

Sehr häufig sind defekte Verbindungen die Störquelle. Ein Kabelbruch sorgt beispielsweise dafür, dass Signale nicht mehr korrekt weitergegeben werden, sodass das Grafiktablett nicht mehr erkannt und verwendet werden kann. Wer die Meldung erhält, dass ein angeschlossenes Gerät vom System nicht erkannt werden konnte, sollte zunächst den Computer neustarten. Eventuell lässt sich das Problem damit bereits lösen. Auch ein Neustart des Grafiktabletts kann unter Umständen dafür sorgen, dass das Zeigegerät wieder erkannt wird. Besteht das Problem weiterhin, sollte man einen Blick auf die Kabel und Anschlussstellen werden. Unter Umständen hat sich in den USB-Buchsen oder anderen Anschlussstellen Staub angesammelt, sodass diese mit einem kleinen Handstaubsauger gereinigt werden sollten. Um herauszufinden, ob die Anschlussbuchse selbst defekt ist, sollte man das Kabel auch an anderen USB-Schnittstellen anschließen. Funktioniert das Grafiktablett immer noch nicht, hat vielleicht das Anschlusskabel einen Bruch. Dieser Fehler lässt sich am besten identifizieren, wenn man das Kabel, während es am Zeigegerät und am Computer angeschlossen ist, etwas bewegt. Registriert der PC lückenhaft den Anschluss eines Geräts, spricht das für ein defektes Kabel, das ausgetauscht werden muss. Ein häufiger Fehler, der bei Windows-Systemen außerdem auftreten kann, sind beschädigte USB-Systemzuordnungen. Dieser Fehler kommt insbesondere dann infrage, wenn das Grafiktablett bislang einwandfrei funktioniert hat und nun plötzlich nicht mehr erkannt wird. Im Internet gibt es verschiedene Programme, mit denen sich die festgelegte USB-Zuordnung einfach löschen lässt. Ein beliebtes Freeware-Tool ist beispielsweise die Software „USBdeview“. Wer sein Grafiktablett via Bluetooth an den Computer anschließt, sollte das Gerät einmal über die USB- oder die jeweils vorhandene Schnittstelle anschießen. Wird das Zeigegerät anschließend erkannt, sollte die Bluetooth-Funktion vom Hersteller geprüft und gegebenenfalls repariert werden.

Grafiktablett wird nicht mehr erkannt, obwohl die Verbindung überprüft wurde

Sind weder die Schnittstellen am Computer noch die Verbindungskabel die Ursache dafür, dass ein Grafiktablett nicht erkannt wird, müssen eventuell die Treiber aktualisiert werden. Erscheint beim Anschließen oder Einschalten des Tabletts die Meldung „Ein unterstütztes Tablett wurde im System nicht gefunden“ spricht das für ein Problem mit den Treibern. Um diese auf den neusten Stand zu bringen, ruft man im Windows-System zunächst den Gerätemanager auf. Diesen findet man, wenn man die Systemsteuerung öffnet und danach den Bereich „Hardware & Sound“ aufruft. Noch einfacher findet man den Gerätemanager, wenn man über die Programmsuche von Windows nach „Gerätemanager“ sucht, sodass die entsprechende App nach wenigen Sekunden angezeigt wird. Zunächst sollte man darauf achten, ob sich im Gerätemanager hinter verschiedenen Geräten Warn- oder Ausrufezeichen befinden. Diese machen den Nutzer darauf aufmerksam, dass für die Geräte kein Treiber installiert worden ist. Sollte dies der Fall sein, kann die Installation der Treiber mit wenigen Klicks nachgeholt werden. Ein Rechtsklick auf das Zeigegerät ermöglicht es, die Option „Treibersoftware aktualisieren…“ auszuwählen. Im Idealfall verwendet man den Treiber einer mitgelieferten Software-CD. Besteht diese Möglichkeit nicht, findet man meist auch im Internet beim jeweiligen Hersteller passende Treiber. Löst die Installation der Treiber das Problem nicht und wird dem Nutzer weiterhin die Meldung, sollten die Treiber einmal komplett gelöscht und wieder installiert werden. Auch in diesem Fall ruft man den Gerätemanager auf und klickt mit der rechten Maustaste auf das Grafiktablett. Nun lässt man sich die Eigenschaften des Gerätes anzeigen und ruft das Tab „Treiber“ auf. Dort kann man die Treiber unkompliziert deinstallieren, sodass der Fehler eventuell behoben wird.

Treiber sollten auch bei fehlerhafter Signalübertragung überprüft werden: Sollte der PC das Grafiktablett zwar erkennen, jedoch die Druckstärke des Stiftes mangelhaft übertragen oder kommt es zu anderen Fehlern beim Anzeigen, ist es ebenfalls sinnvoll, die Treiber zu aktualisieren. Sollte nach dem Treiberupdate die Fehlermeldung „Ein unterstütztes Tablett wurde im System nicht gefunden“ angezeigt werden, kann man in den Einstellungen des Grafiktabletts auch wieder den vorherigen Treiber verwenden. In diesem Fall klickt man einfach in der Registerkarte „Treiber“ auf die Option „Vorheriger Treiber“, um die Aktualisierung rückgängig zu machen.

 Grafiktablett wird nicht mehr erkannt: Diese Schritte sollten befolgt werden

Weil verschiedene Fehlerquellen dafür verantwortlich sein können, dass ein Computer ein angeschlossenes Tablett nicht mehr erkennt, gibt es dementsprechend unterschiedliche Lösungsansätze.

Tipps Hinweise
Um strukturiert vorzugehen und das Problem gezielt zu lösen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
  • Zunächst sollte man sowohl den PC als auch das angeschlossene Zeigegerät ein- und ausschalten
  • Eventuell löst auch ein Reset des Zeigegeräts das Problem
  • Danach kontrolliert man die Schnittstellen und überprüft diese auf Verschmutzungen
  • Verfügt der PC über mehrere gleiche Schnittstellen, sollte das Gerät damit verbunden werden
  • Spezielle Software hilft dabei, eine fehlerhafte USB-Zuordnung zu löschen
  • Zum Schluss sollten die Kabel überprüft werden
Vermutet man einen Treiberfehler hinter dem Problem, befolgt man dagegen folgende Schritte
  • Ist noch kein Treiber installiert, sollte dies nachgeholt werden
  • Eventuell sind aktuellere Treiber aus dem Netz verfügbar
  • Löst ein Treiberupdate das Problem nicht, sollten die Treiber komplett deinstalliert werden

Sollte das Problem weiterhin bestehen, ist es an der Zeit, sich mit dem Support des Herstellers des Grafiktabletts auseinanderzusetzen. Wahrscheinlich liegt ein Defekt am Gerät selbst vor, sodass eine professionelle Reparatur notwendig ist.

Grafiktablett funktioniert nicht mehr – was tun?

Wenn sich das Grafiktablett nicht mehr einschalten lässt oder nicht mehr auf den Stift reagiert, wird es wahrscheinlich ebenfalls nicht vom Computer erkannt. Um das Problem zu lösen, sollte das Gerät zunächst neugestartet werden. Verfügt das Grafiktablett über eine Reset-Funktion, verspricht diese unter Umständen eine erfolgreiche Fehlerbehebung. Die Reset-Funktion wird in Anleitungen auch häufig als „Zurücksetzung auf Werkeinstellungen“ bezeichnet. Wer diese Option wählt, löscht alle benutzerdefinierten Inhalte. Gleichzeitig werden jedoch auch Viren oder fehlerhafte Dateien entfernt, die ein Problem bei der Verwendung des Tabletts verursachen. Lässt sich das Gerät überhaupt nicht einschalten, ist der Akku vielleicht tiefentladen, sodass das Gerät einige Zeit ans Stromnetz gehängt werden sollte. Vielleicht ist auch der Akku selbst defekt und muss ausgetauscht werden. Das ist dann der Fall, wenn das Grafiktablett mit Stromversorgung funktioniert und sich im Akkubetrieb plötzlich abschaltet. Lässt sich ein eingeschaltetes Tablett nicht mehr herunterfahren, kann man den Akku kurz entfernen du ihn anschließend wieder einschalten. Dieses Vorgehen sollte jedoch nur selten angewandt werden, um das System des Geräts nicht zu schädigen. Wenn sich das Gerät einschalten lässt, sich jedoch nicht richtig bedienen lässt, ist es sinnvoll, das Gerät am PC zu deinstallieren. Zunächst kann man versuchen die Treiber zu aktualisieren oder fehlerhafte Treibersoftware zu entfernen. Besteht der Fehler weiterhin, sollte das Tablett im Gerätemanager entfernt werden. Dazu klickt man das Gerät einfach mit der rechten Maustaste an und wählt die Option „Deinstallieren“. Danach löst man die Verbindung von Grafiktablett und PC für einige Sekunden, um das Gerät erneut anzuschließen. Jetzt sollte Windows das Grafiktablett als neues Zeigegerät erkennen und korrekt installieren.

Tipp: Alternativ hilft es vielleicht auch, den jeweiligen Dienst im Taskmanager zu beenden. Dazu ruft man zunächst den Taskmanager auf und wählt danach die Registerkarte „Dienste“. Jetzt sucht man den jeweiligen Dienst aus der Liste aus und klickt ihn mit der rechten Maustaste an und wählt die Option „Dienst beenden“. Anschließend klickt man erneut mit der rechten Maustaste auf den beendeten Dienst und wählt jetzt die Aufgabe „Dienst starten“ aus.

Grafiktablett funktioniert nicht mehr: Hersteller sollte kontaktiert werden

Wer sämtliche Lösungsvorschläge erfolglos ausprobiert hat, sollte sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Hat man noch Anspruch auf Garantie, wird das Grafiktablett im Normalfall kostenfrei repariert werden oder man erhält ein gleichwertiges Ersatzgerät. Selbst wenn die Garantie bereits abgelaufen ist, macht es Sinn, den Hersteller zu kontaktieren. Dieser stellt eventuell hilfreiche Treiber zur Verfügung oder kennt für das Gerät spezifische Tipps und Tricks, mit denen sich das Problem erfolgreich lösen lässt. Die Kontaktdaten des Herstellers findet man meist problemlos im Internet. Um lange Warteschleifen am Telefon zu vermeiden, kann man sich bei vielen Firmen auch alternativ per E-Mail melden. So kann man das Problem außerdem meist ausführlicher schildern und wichtige Daten wie die korrekte Gerätebezeichnung oder angezeigte Fehlermeldungen mit in der E-Mail vermerken.

Vor- und Nachteile einer Zusatzversicherung

  • läuft im Normalfall länger als die normale Herstellerganratie
  • oft ist auch persönliches Verschulden versichert
  • manche Zusatzversicherungen bieten zusätzlichen Support bei Problemen
  • sollte kein Schadensfall eintreten könnte man die Kosten der Zusatzversicherung als vergeudetet empfinden

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