Grafiktablett

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Wacom kündigt neue Grafiktabletts an

Namentlich heißen die beiden neuen Grafiktabletts Cintiq 24HD Touch und Cintiq 22HD. Kreativen soll es mithilfe dieser neuen Profi-Tabletts ermöglicht werden, digitale Inhalte direkt mit dem Stift auf das Display bringen zu ...

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Werden Grafiktabletts bald überflüssig? – Microsoft arbeitet an neuem Produkt

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Grafiktabletts erleichtern das Zeichnen am PC

 

 
GrafiktablettZeichnen und Malen auf dem Papier ist bereits für Kleinkinder keine Besonderheit, an einem PC dagegen stellt dies durchaus eine Herausforderung dar, beispielsweise wenn mit der Maus mühsam versucht wird, die Handschrift zu imitieren – das Ergebnis ist in aller Regel wenig ansehnlich. Deutlich komfortabler gestaltet sich das Schreiben und Zeichnen an einem Computer oder Notebook dagegen unter Verwendung eines sogenannten Grafiktabletts. Ein derartiges Zeigegerät für Eingaben an einem PC besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: dem Tablett selbst sowie einem speziellen Stift. Der Stift wird wie ein herkömmliches Exemplar zum Schreiben eingesetzt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass statt Papier das Tablett als Unterlage verwendet wird. Das auf dem Grafiktablett Gezeichnete wird umgehend auf dem Monitor des PCs angezeigt. Je nach Ausführung und Preis des Tabletts wird das Dargestellte mehr oder weniger detailliert umgesetzt – in manchen Fällen werden sogar dünne Striche oder Punkte exakt angezeigt, wodurch das Ergebnis mit dem auf einem Blatt Papier vergleichbar wird.

 

 

Die Technik hinter Grafiktabletts

 

Hinsichtlich der Technik, die bei den Grafiktabletts – welche auch “Pen Tablet” genannt werden – zum Einsatz kommt, muss zwischen alten und neuen Versionen unterschieden werden. Bei älteren Tabletts ist in dem angesprochenen speziellen Stift eine Spule enthalten, welche wiederum zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes dient. Im Grafiktablett selbst befinden sich dagegen Leiterschleifen, welche durch Vergleich der induzierten Spannungsstärken die derzeitige Position des Stiftes ermitteln. Darüber hinaus werden weitere Informationen wie etwa der auf den Stift ausgeübte Druck oder das eventuelle Betätigen einer sich am Stift selbst befindenden Taste digitalisiert und gemeinsam mit der Position an den angeschlossenen Computer übermittelt. Aus diesem Grund muss der Stift mit Energie versorgt werden – dies erfolgt entweder durch eine dort verbaute Batterie oder aber auf passivem Wege über Induktion.

 

 

Tabletts mit resistiven Touchscreens

 

Neuere Grafiktabletts verwenden im Gegensatz dazu “resistive Touchscreens” mit einer druckempfindlichen Bildschirmoberfläche. In diesem Fall wird das vom Stift erzeugte elektromagnetische Feld nicht mehr benötigt, da theoretisch auch die Berührung des Grafiktabletts mit der Hand oder einem herkömmlichen Stift zur Darstellung von Strichen auf dem Rechner führen würde. Im Übrigen muss nicht zwangsläufig ein Stift verwendet werden. Stattdessen gibt es in Form des sogenannten “Pucks” eine Alternative, die ähnlich wie eine Computermaus auf dem Grafiktablett bewegt wird und dabei ein exakteres Zielen ermöglicht. Aus diesem Grund wird der Puck beispielsweise bei der Digitalisierung von Zeichnungen oder Vorlagen bevorzugt.

 

 

Pen Tablet als Touchpad verwenden

 

Die Erweiterung zu einem herkömmlichen Grafiktablett stellten Ausführungen mit Multitouch-Fähigkeit dar: Diese werden nicht nur zum Zeichnen verwendet, sondern dienen zugleich auch als (vergrößertes) Touchpad. In diesem Fall muss jedoch die angesprochen drucksensitive Oberfläche zum Einsatz kommen, dank der die Bedienung mit einem oder mehreren Fingern gleichzeitig (Multitouch) möglich ist.

 

 

Tablett: Einsatz bei Grafik- und Handschrifterkennungssoftware

 

Mit einem Grafiktablett lässt sich im Prinzip jegliche Art von Software, welche eine grafische Benutzeroberfläche besitzt, bedienen. Doch vor allem bei einer Grafik- beziehungsweise gar einer 3-D-Grafiksoftware ist die Verwendung eines Grafiktabletts besonders empfehlenswert, da dessen Möglichkeiten in idealer Weise ausgenutzt werden können. In einigen Fällen bieten die Hersteller der Betriebssysteme darüber hinaus spezielle Programme zur Handschrifterkennung, die auf die Bedienung mit einem Tablett beziehungsweise dem dazugehörigen Stift abgestimmt sind.